U19-Junioren: Per Kraftakt ins Viertelfinale des Saarlandpokals!

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Unsere U19 schaffte vergangenen Dienstag gegen den FC 08 Homburg den Einzug ins Viertelfinale des IKK-Junioren-Saarlandpokals. Nach zweimaligem Rückstand und grandioser zweiter Halbzeit zwang man den Regionalligisten in die Knie. Balsam für die Seele nach unserem knappen Scheitern bei den Hallensaarlandmeisterschaften.

Nach vielen und langanhaltenden, krankheitsbedingten Ausfällen während der Wintervorbereitung, konnten wir am Dienstag beinahe wieder aus den Vollen schöpfen. Wir begannen das Spiel konzentriert und taktisch sehr gut eingestellt, hatten aber zunächst Probleme mit dem schnellen und ballsicheren Spiel des FC 08 Homburg, der auch die Anfangsphase dominierte. Unsere engmaschige Verteidigung war aber bis auf die ein oder andere kleine Unachtsamkeit in der Lage, zwingende Abschlüsse des Gegners zu unterbinden. Nach den ersten 15 Minuten fanden wir besser in die Partie und kamen in der Folge aggressiver in die Zweikämpfe. Auch wurde unser Spiel nach Ballgewinn mutiger und so erspielten wir uns immer wieder gute Chancen durch schnelle Konter. Das Tor sollte aber zunächst auf keiner Seite fallen. Inmitten der Phase, in der wir den Gegner immer besser unter Kontrolle bekamen, erzielte Fahri Aksahin in der 29. Minute per feinem Linksschuss aus 22 Metern die Führung für die Gäste aus Homburg. Unmittelbar nach Anstoß drückten die Gäste aggressiv auf unsere Defensivlinie, um schnellstmöglich das zweite Tor nachzulegen. Dieser Druckwelle hielten wir Stand und kamen dann kurz vor der Halbzeit wieder ins Spiel. In der 42. Minute machte Gianluca Di Luca das Spiel per Pass in die Tiefe auf Niklas Müller schnell, der seinem Gegenspieler enteilen und überlegt zum 1:1 in die lange Ecke vollenden konnte. Der Zwischenstand zur Halbzeit lautete dann auch 1:1, mit leichten Feldvorteilen für den FC Homburg.

Zu Beginn der zweiten Hälfte veränderten wir zunächst nichts und kamen hellwach aufs Feld. Wir erwischten den Gegner mit wilden Offensivvorstößen eiskalt und hatten mehrere gute Gelegenheiten in Führung zu gehen, scheiterten aber stets am starken Homburger Schlussmann Anas Hafid. Inmitten dieser Drangphase haben wir es leider nicht geschafft einen schnell vorgetragenen Homburger Konter zu unterbinden und gerieten nun schon beinahe überraschend in Rückstand durch Frederik Christmann in der 52. Minute. Unmittelbar nach diesem Gegentreffer richteten wir uns etwas offensiver aus und begannen den Gegner früher zu stören. Wir erarbeiteten uns immer mehr Spielanteile und drückten den Gegner tief in seine Hälfte, doch der Treffer sollte uns zunächst nicht gelingen. In der 66. Spielminute war es aber soweit und wir konnten uns für unser Engagement belohnen: Ein Eckball des eingewechselten Leon Steimer landete punktgenau bei Niklas Poruba, der keine Mühe hatte die Kugel per Kopf über die Linie zu drücken. Nun wurde das Spiel wieder ausgeglichener, das optische Übergewicht hatten aber weiterhin wir. Es zog sich bis kurz vor Ende – als einige schon an eine Verlängerung dachten – bis uns das viel umjubelte 3:2 gelang. Aus dem Zentrum heraus fand Marius Puhl mit einem gut geplanten Pass Jan Demmerle, der sich mit den letzten Kraftreserven bis an die Grundlinie kämpfte, um anschließend auf den heran eilenden Leonard Heßlinger quer zu legen, der den Ball in der 85. Minute in die Maschen beförderte. In den letzten regulären Minuten plus drei Minuten Nachspielzeit ging es noch das ein oder andere mal hektisch zur Sache, am Ergebnis konnte aber niemand mehr etwas ändern. Wir schlagen den FC Homburg und ziehen ins Viertelfinale des IKK-Junioren-Saarlandpokals ein!

Aufstellung:
Alex Spurk – Yannick Lenschow – Gianluca Di Luca – Marius Puhl – Rafael Leipi – Leonard Heßlinger (’90 – Akim Gemmel) – Maurice Josten (’55 – Leon Steimer) – Niklas Poruba – Jan Demmerle (’89 – Marco Criscenzo) – Giuliano Buhtz – Niklas Müller

Tore:
0:1 – Fahri Aksahin (’29)
1:1 – Niklas Müller (’42 – Gianluca Di Luca)
1:2 – Frederik Christmann (’52)
2:2 – Niklas Poruba (’66 – Leon Steimer)
3:2 – Leonard Heßlinger (’85 – Jan Demmerle)

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